Allgemeine Geschäftsbedingungen

Mietbedingungen für Boote

1. Bezahlung

Die Übergabe des Bootes erfolgt nur nach vollständiger Bezahlung des Mietpreises.

2. Kaution

Bei Übergabe des Bootes ist eine Kaution in Höhe von 200€ zu leisten, die Sie in bar hinterlegen können. Diese Kaution dient zur Deckung aller Ansprüche des Vermieters gegen den Nutzer/Schiffsführer, gleich aus welchem Rechtsgrund.

3. Versicherung

Das Boot ist zugunsten des Nutzers zu folgenden Konditionen versichert: Haftpflicht für Personen-/Sachschäden bis 2,6 Mio. € und Vollkasko mit SB i.H.v. 500,00 €. Nicht versichert ist der Verlust von Ausrüstungsgegenständen und Privateigentum, bei grob fahrlässigem Handel besteht ebenfalls kein Versicherungsschutz. Näheres regeln die Versicherungsbedingungen, die im Verleih ausliegen und Bestandteil dieses Vertrages sind.

4. Übernahme – Führung des Bootes

Der Schiffsführer muss volljährig und im Besitz eines gültigen Personalausweises sein. Er ist für seine Mannschaft verantwortlich. Der Schiffsführer übernimmt das Boot nach Erledigung der erforderlichen Formalitäten (Kaution, Überprüfung des Inventars und der Zustand des Bootes) und nach dem er die Einweisung in die Schifffahrt und Handhabung des Bootes erhalten hat. Der Schiffsführer ist gehalten, die Vorschriften der Binnen und Seeschifffahrt zu respektieren. Bei Dunkelheit oder bei unsichtigem Wetter ist es verboten zu fahren. Das Boot ist bei Rückkehr in einem sauberen, aufgeklarten und vollgetankten Zustand zu übergeben, andernfalls wird das Tanken und Reinigen berechnet und von der Kaution abgezogen.

5. Haftung Nutzer/Schiffsführer

Für Schäden, die nicht von der Versicherung gedeckt sind, haftet der Nutzer, sofern nicht natürlicher Verschleiß die Ursache ist. Ebenso haftet er gegenüber Ansprüchen Dritter, resultiert aus Handlungen oder Unterlassung während der Mietzeit, die er zu vertreten hat. Bei verspäteter Rückgabe des Bootes haftet der Nutzer für den Schaden, den der Nachmieter berechtigterweise geltend macht bzw. wird nachberechnet. Dieses gilt nicht bei höherer Gewalt. Ist der Nutzer nicht zugleich Schiffsführer, so haftet auch der Schiffsführer für alle Schäden und Verpflichtungen, die sich aus der verantwortlichen Führung des Schiffes ergeben.

6. Ausstattung des Bootes

Der Nutzer verpflichtet sich, jeden Verlust oder Beschädigung dem Vermieter zu melden und kann zur Erstattung des Schadens herangezogen werden.

7. Unfälle/Schadensunfälle

Sofern ein Unfall oder ein Schaden aufgrund von Unachtsamkeit oder Nichtbeachtung der Situation herbeigeführt wird, können gegenüber dem Vermieter keine Reklamationen erhoben werden. Der Nutzer verpflichtet sich, ihm oder dem Boot zugeführten Schaden unverzüglich dem Vermieter zu melden. Es ist ein Unfallbericht zu erstellen, der alle sachdienlichen Angaben zum Unfallhergang beteiligte Boote und Personen sowie Zeugen erhalten muss. Der Nutzer darf ohne Einverständnis des Vermieters auf keinen Fall Reparaturen veranlassen oder Pannen selbst beheben. Schäden, die nicht vom Vermieter zu verantworten sind, schließen Erstansprüche des Nutzers im Fall von Fahrunterbrechungen aus. Bei Fremdschäden ist grundsätzlich Polizei hinzuziehen die beteiligten Versicherungsbedingungen sind unbedingt zu beachten.

8. Pannen und Havarien

Der Vermieter stellt dem Nutzer einen kostenlosen Pannenservice zur Verfügung der so schnell wie möglich, je nach Verfügbarkeit von Personal und Material und während der Geschäftszeiten auf Telefonanruf interveniert. Bei einer Fahrtunterbrechung von weniger als 24 Stunden bestehen keinerlei Ansprüche gegen den Mieter. Eine vom Nutzer verursachte Panne schließt jegliche Ersatzansprüche aus.  Der Vermieter behält sich das Recht vor, die Kaution zur Deckung von Schäden am Boot einzubehalten.

Bei einer Panne ist folgende Nummer zu kontaktieren: 0381 – 36 77 98 82

9. Unterbrechung, Fahrteinschränkung, höhere Gewalt

Der Vermieter haftet nicht für Unterbrechungen oder Fahrteinschränkungen, die auf Grund höherer Gewalt entstehen (Arbeiten, Sturm, Hochwasser, Trockenheit, Streik, etc.) oder auf Grund administrativ bedingter Maßnahmen. Ab Windstärke 4 darf die Ostsee nicht befahren werden.

10. Rückgabe des Bootes

Das Boot und seine Ausstattung müssen zur Basis, am vereinbarten Tag und zur vereinbarten Zeit zurückgegeben werden. Der Nutzer muss eine angemessene Zeit einkalkulieren, um die rechtzeitige Rückgabe einhalten zu können. Das Boot muss dem Vermieter im gleichen Zustand zurück gegeben werden, wie es übernommen wurde und laut Inventarliste. Der Nutzer ist für alle von ihn verschuldeten Verspätungen und damit verbundenen Kosten verantwortlich. Jede verspätete angebrochene Stunde wird mit 15 € berechnet, zuzüglich der Kosten, die der Nutzer dem Nachmieter ersetzen muss, in Rechnung gestellt. Der Vermieter muss eine halbe Stunde vor Rückgabe telefonisch informiert werden unter der Nummer die in Position 8 angegeben wurde. Jeder verbrauchte Liter Benzin wird mit 2,00 € berechnet.

11. Das Fahrgebiet/Mietzeitraum

Das Fahrgebiet wird begrenzt auf den Bereich Ober und Unter Warnow/ Ostsee bis auf Sichtweite Leuchtturm Warnemünde. Achtung: Sperrgebiete sind zu meiden (Gelb/Schwarze Tonnen). Es ist auf Untiefen zu achten und auf den Seeverkehr. Es muss sich an die Seeverkehrsrichtlinien gehalten werden. Auf der Warnow dürfen nur 6 Knoten gefahren werden.

Mietzeit:
Halbtags: 6 bis 12 Uhr oder von 12 bis 18 Uhr
Ganztags: 6 bis 18 Uhr

Außer es werden andere Uhrzeiten vereinbart. Diese sind schriftlich festzuhalten.

12. Verschiedenes

Das Boot darf nicht für Zwecke genutzt werden, die gegen geltende Regeln verstoßen. Jede gewerbliche Verwendung durch den Nutzer ist verboten. Die Teilnahme an Wettfahrten und ähnlichen Veranstaltungen sowie das Zusammenbinden mit anderen Schiffen ist untersagt. Während des Ankerns ist ein Ankerball zu setzen!

13. Gerichtsstand

Gerichtsstand ist Neubrandenburg.